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Unser Lexikon und FAQ zur Baufinanzierung

So individuell wie Ihr Bauvorhaben, sollte Ihre Baufinanzierung sein. Wir als Finanzmakler sind bestrebt, in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen eine Lösung zu finden, die optimal auf Sie und Ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Die monatliche Rate richtet sich nach Ihren Möglichkeiten. Ein guter Orientierungspunkt kann die Höhe Ihrer aktuellen Warmmiete sein. Sie sollten nach Abzug aller fixen Kosten noch genügend Geld zur Finanzierung Ihres Lebensunterhaltes und zur Bildung von Rücklagen für Notfälle übrig haben.

Es ist zwingend erforderlich, dass Sie die Höhe Ihrer persönlichen Ausgaben kennen. Nur so können wir uns ein realistisches Bild von Ihrer Situation machen und genau ausrechnen, wie hoch Ihre monatliche Belastung bei einer Baufinanzierung sein darf.

Das aktuelle Zinsniveau ist sehr günstig. Aus diesem Grunde empfehlen wir eine längerfristige Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren. Jüngere Personen können sich für eine Zinsbindung von bis zu 30 Jahren entscheiden.

Eine Laufzeit von 10 Jahren lohnt sich insbesondere für Personen, die über ein hohes Einkommen und über viel Eigenkapital verfügen. Nachteilig kann sich jedoch auswirken, dass die Finanzierung der Restschuld nach 10 Jahren teurer wird, das allgemeine Zinsniveau steigt.

Je mehr Sie tilgen, umso besser ist es. Wir empfehlen eine Tilgung in Höhe von mindestens 3%. Bei einem Zinssatz von 2% hätten Sie die Möglichkeit, das Darlehen innerhalb von 25 zu tilgen.

Eine Sondertilgung verringert die Restschuld und lohnt sich insbesondere, wenn Sie einmalige Geldbeträge wie zum Beispiel eine Steuerrückzahlung oder Weihnachtsgeld zur Verfügung haben. Müssen Sie jedoch für eine Sondertilgung sparen, wäre es besser, wenn Sie von vornherein eine höhere Tilgung wählen.

Ein variabler Tilgungssatz lohnt sich vor allem, wenn Sie damit rechnen, dass Ihr Einkommen vorübergehend sinkt, zum Beispiel nach der Geburt eines Kindes. Während dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, die monatliche Kreditbelastung zu senken.

Neben dem hohen Kaufpreis machen die Nebenkosten den Hauskauf zusätzlich teuer.

  • Grunderwerbssteuer: Mit ihr greift der Staat den Immobilienkäufern in die Tasche. Regional sind die Unterschiede groß. Während Bayern und Sachsen nur 3,5???% auf den Kaufpreis verlangen, werden in Berlin und Hessen 6???% fällig. Mit 6,5???% sind Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, das Saarland und Thüringen besonders teuer.
  • Notar und Grundbuch: Kein Hauskauf ohne einen Notar ??? Er setzt einen Kaufvertrag auf, beurkundet den Erwerb. Zudem folgt im nächsten Schritt, dem Grundbucheintrag, die eigentliche Übertragung an den neuen Eigentümer. Für beides müssen Käufer rund 1,5???% des Kaufpreises einplanen.
  • Makler: Die große Nachfrage macht es den Maklern einfach. Kaum ein Verkäufer macht sich die Mühe, seine Immobilie selber anzubieten. Er beauftragt einen Makler mit der Suche nach einen geeigneten Interessenten. Dafür muss der Käufer zahlen. Mindestens werden 3,57???% des Kaufpreises, in manchen Regionen aber auch 7,14???% des Kaufpreises fällig.
  • Umzug: Wer den Kaufpreis und die Nebenkosten kalkuliert hat, sollte die Kosten für den Umzug nicht vergessen. Dieser kann je nach Umfang mehr als 1000 Euro ausmachen.
  • Küche: Für die meisten Käufer steht mit ihrer Traumimmobilie auch die Auswahl einer neuen Küche an. Dafür sollten Sie bei Ihrer Eigenkapitalplanung genügend Puffer einrechnen. Eine neue Küche kostete mehrere Tausend Euro.

Bei einem Neubau brauchen Sie die Baufinanzierung in der Regel mindestens ein halbes Jahr vor der Fertigstellung. Achten Sie darauf, dass die Baufinanzierung einen bereitstellungsfreien Zeitraum von sechs Monaten, besser einem Jahr hat. In dieser Zeit fallen keine Kosten an.

Sie sollten über ein gewisses Maß an Eigenkapital verfügen. Experten empfehlen mindestens 10 bis 20%. Außerdem sollte Sie eine Finanzierung nur in Angriff nehmen, wenn Ihr Einkommen ausreichend hoch und langfristig gesichert ist.

Fairness und Transparenz sind sehr wichtig. Außerdem muss die Finanzierung zu Ihnen passen. Dies gilt sowohl für die Laufzeit als auch für die Höhe der monatlichen Tilgungsrate.

Sie setzt sich aus dem Tilgungsbetrag und den Zinsen zusammen. Bei einer gleich bleibenden monatlichen Rate verringert sich im Laufe der Zeit der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil steigt. Nutzen Sie unsere kostenlosen Baufinanzierung Online-Rechner.

Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, aber mit einem erhöhten Risiko behaftet. Besser ist es, mindestens 10 bis 20% Eigenkapital einzubringen.

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